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Die Steiner Metallbau trägt nicht nur im Logo grün

Die Steiner Metallbau trägt nicht nur im Logo grün

In einer Welt, die zunehmend von Umweltbewusstsein und nachhaltiger Entwicklung geprägt ist, spielt Recycling auch bei uns im Metallbau eine wichtige Rolle. Für uns bei der Steiner Metallbau ist es wichtig, dass wir diesen wichtigen Faktor in unserer täglichen Arbeit berücksichtigen und unseren wertvollen Teil dazu beitragen.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Recycling für uns bedeutet, wie wir es leben und auf welche Spezialisten wir als Unterstützung immer zählen dürfen.

Eine niemals endende Reise

Haben Sie vielleicht einen alten Wintergarten oder eine Verglasung zu Hause, welche ausgedient hat und entsorgt beziehungsweise ersetzt werden muss? Was passiert mit diesem Material? Hat es einfach ausgedient oder geht die Reise in einer anderen Form weiter? Was passiert mit dem ganzen Verpackungsmaterial? Und den ganzen Hilfsbaustoffen? Und wo entsorgen unsere Mitarbeiter/innen ihre ganzen PET-Flaschen?  Diesen und vielen weiteren Fragen gehen wir in diesem Artikel auf den Grund. 🤓

Lassen Sie sich von der Welt des Recyclings und des fortlaufenden Kreislaufes der Wiederverwendung verzaubern. 

Bevor wir uns der praktischen Umsetzung des Recyclings bei der Steiner Metallbau widmen, werfen wir einen Blick auf die diversen Aspekte, welche dieses Thema mit sich bringt. Warum ist Recycling, gerade auch im Metallbau, so wichtig? Und was gibt es zu beachten?

  • Ressourcenschonung: Durch Recycling werden natürliche Ressourcen geschont. Die Wiederverwendung von Materialien reduziert die Notwendigkeit, neue Rohstoffe abzubauen, was den Druck auf die betroffenen Ökosysteme verringert und die Umweltauswirkungen minimiert.
  • Vermeidung von Umweltverschmutzung: Die ordnungsgemässe Entsorgung und Wiederverwertung von Abfällen trägt dazu bei, Umweltverschmutzung zu reduzieren, sei es durch Giftstoffe in Deponien oder durch unsachgemäss entsorgte Abfälle in Gewässern
  • Wirtschaftliche Vorteile: Die Recyclingindustrie schafft Arbeitsplätze und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Durch die Schaffung neuer Märkte für recycelte Materialien entstehen Möglichkeiten für innovative Geschäftsmodelle und Investitionen.
  • Bewusstseinsbildung und Umweltverantwortung: Recycling fördert das Bewusstsein für Umweltprobleme und trägt zur Entwicklung einer umweltbewussten Gesellschaft bei. Es ermutigt Menschen, ihre Konsumgewohnheiten zu überdenken und umweltfreundlichere Entscheidungen zu treffen.
  • Energieeffizienz: Die Herstellung von Produkten aus recycelten Materialien erfordert oft weniger Energie im Vergleich zur Herstellung aus Primärrohstoffen. Das spart Energie und trägt zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei. 
  • Kreislaufwirtschaft fördern: Recycling ist ein wesentlicher Bestandteil der Kreislaufwirtschaft. Indem Materialien wiederverwertet und in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden, wird eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen gefördert und Abfall minimiert. 
  • Gesetzliche Anforderungen berücksichtigen: Recycling ist nicht freiwillig. Es gibt in der Schweiz Gesetze und Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Hierzu finden Sie viele interessante Informationen auf der Seite des Bundesamtes für Umwelt BAFU.

Ein paar Herausforderungen gibt es zu meistern

Hinzu kommen zahlreiche Herausforderungen, die wir nur stichwortartig auflisten. Auf der Homepage von Swiss Recycle finden Sie hierzu weiterführende Informationen. Spannend ist hier noch zu erwähnen, dass am 26. Januar 2024 der jährliche Recyclingkongress in Biel stattgefunden hat:

  • Qualität der Recyclingmaterialien
  • Sortierung und Trennung
  • Technologische Herausforderungen
  • Transport und Logistik
  • Wirtschaftliche Faktoren
  • Bewusstseinsbildung und Akzeptanz
  • Normen und Standards
  • Investitionskosten

Hier ein tolles Kurzvideo zum Thema Plastik-Recycling. Dieses Kurzvideo zeigt einfach und verständlich auf, warum Recycling von Kunststoffen aus Haushalten wichtig ist.

Bring Plastic back!

Praktische Umsetzung – die Steiner Metallbau trägt nicht nur im Logo grün 🪴♻️

Kommen wir zur praktischen Umsetzung. Wie gehen wir bei der Steiner Metallbau mit dem Thema Recycling um? Welche Materialien sammeln wir und wo entstehen Kollaborationen mit anderen Betrieben? 

Bei uns beginnt Recycling schon im Büro. Altpapier, welches nur auf einer Seite bedruckt ist, dient uns oft noch als Notiz- und “Sudelpapier”. Dies ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht interessant für uns, es schont ganz nebenbei auch die Umwelt. 

Die Papier- und Kartonsammlung ist in der Schweiz einfach und bequem. Sammeln, bündeln und am richtigen Tag vor die Türe legen. Voilà, das ist schon alles. Klar, dass wir da schon seit vielen Jahren tatkräftig mitmachen. 

Auch PET-Sammeln ist bei uns in der Schweiz keine Hexerei. Sammelsäcke kriegt man, je nach Anbieter, sogar gratis oder zumindest sehr günstig. Auf der Homepage der Non-Profit-Organisation PET-Recycling können Sie Säcke und Sammelbehälter online bestellen. Gratis Sammelstellen gibt es an jeder Ecke. Falls Sie keine kennen, unter diesem Link finden Sie alle öffentlich zugänglichen Sammelstellen in der Schweiz. 

Bei uns hängt seit Jahr und Tag ein PET-Sack in der Werkstatt und wird rege genutzt.

Natürlich werden auch alle Batterien gesammelt und an einem der vielen Sammelstellen entsorgt. 

Recyling beginnt schon beim Wareneinkauf

Schon beim Einkauf von Materialien schauen wir darauf, dass die Lieferanten ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein mitbringen. Auch wenn wir so manchmal tiefer in die Tasche greifen müssen (so ein ökologisches Denken ist leider nicht ganz gratis). Uns ist es wichtig, dass sich der umweltbewusste Gedanken bei uns von A bis Z wie ein roter Faden durchzieht. Ein gutes Beispiel für so einen Lieferanten ist Debrunner Koenig Gruppe (dkg.ch) oder aber auch Kiener + Wittlin AG, die diesen Gedanken in ihrem Leitbild definiert haben.

Vom Büro zur Montage

Die grösste Menge an Abfall entsteht bei uns bei den Montagen, da die schweren Bauteile bei der Lieferung entsprechend geschützt werden müssen. Aber auch da legen wir sehr viel Wert auf fachmännische Entsorgung, damit all diese Materialien nicht einfach in der Kehrichtverbrennungsanlage landen, sondern recycelt werden. Damit die Entsorgung für unsere Mitarbeiter/innen so einfach wie möglich gestaltet wird, haben wir in und um die Werkstatt Sammelstellen für alle möglichen Materialien platziert.

Dazu gehören:

  • Mulden für nicht brennbare und brennbare Materialien
  • Plastik
  • Metall
  • Glas
  • Elektrogeräte / Elektroschrott

Brennbare Materialien werden bequem wöchentlich von der Müllabfuhr entsorgt. Grosse, sperrige Gegenstände sammeln wir und bringen diese in die Kebag. Metall und Elektrogeräte bringen wir zur Almeta.

Eine lagjährige und nachhaltige Zusammenarbeit

Ganz speziell wollen wir hier die langjährige und enge Zusammenarbeit mit der Firma Neuenschwander AG hervorheben. Ein sympathischer Familienbetrieb aus unserer Region, der bereits seit 1952 erfolgreich im Bereich Mulden-Service, Entsorgung und Transport tätig ist. Bei Neuenschwander AG können wir nicht nur Mulden in passender Grösse für nicht brennbare Abfälle beziehen, bei ihnen werden wir auch unseren ganzen Plastikabfall und das Verpackungsmaterial unkompliziert los. Mit Neuenschwander AG haben wir einen Partner an der Seite, der uns stets mit Rat und Tat beim Thema Recycling zur Seite steht.

Mit Spiel und Spass zum Recycling-Experten

Brummt Ihnen inzwischen auch der Schädel von den verschiedenen Abfällen und wo man was wie hinbringen sollte? Da können wir eventuell Abhilfe schaffen. Es gibt da nämlich eine ganz tolle Recycling App, wo sämtliche Sammelstellen jederzeit auf dem Handy oder PC abrufbar sind. Sie haben diese App noch nicht? Dann gleich die Recycling Map Homepage besuchen und die App herunterladen. Diese App ist total praktisch, am besten probieren Sie es gleich mal aus. Die App kann ohne Registrierung genützt werden. 😎

Die App liefert nicht nur Informationen zu Sammelstellen in Ihrer Region, sie bietet auch ein sehr unterhaltsames Quiz, bei dem man seinen Wissensstand prüfen und sich neues Wissen aneignen kann. Und das alles komplett kostenlos. So macht Recyceln gleich noch viel mehr Spass 🪴💪

Und auch Instagram bietet Unterhaltung, was das Thema Recycling angeht. Reinschauen lohnt sich. 🌞

Herausforderungen und Lösungsansätze

Die Entsorgungs- und Recyclingprozesse haben wir für uns so gestaltet, dass es kaum zu grösseren Herausforderungen im Alltag kommt. Wenn, dann liegt es doch eher an der Bequemlichkeit. Wer kennt es nicht? Einfach alles ohne Überlegen in den Müll zu werfen ist doch so viel einfacher, als sich die Mühe des Mülltrennens zu machen. 

Durch das ganze Verpackungsmaterial, welches bei uns anfällt, werden wir täglich daran erinnert, wie viel Abfall doch so ganz beiläufig entsteht. Umso wichtiger ist die konsequente Umsetzung eines internen Entsorgungsprozesses, an den sich alle Mitarbeitenden halten.  Uns ist es wichtig, dass wir den produzierten Abfall so entsorgen, dass die Umwelt möglichst wenig belastet wird. Auch wenn es etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, beim Recyceln stehen das langfristige Denken und der Umweltgedanke im Vordergrund. So tragen wir nicht nur im Herzen, sondern auch im Logo der Steiner Metallbau grün. 🪴😎

Ein kleiner Exkurs in das Thema Metallrecycling

In diesem Artikel sprechen wir über alle Materialien, die bei der Steiner Metallbau entsorgt und recycelt werden. Da unser Hauptmaterial Metall ist, wollen wir diesen Aspekt hier noch etwas ausführlicher behandeln. Zumal es ja auch ein sehr interessantes Themengebiet ist. 🤓

Metallrecycling umfasst verschiedene Schritte, um aus gebrauchten Metallprodukten wiederverwertbare Materialien zu gewinnen:

Sammlung: Der erste Schritt ist die Sammlung von gebrauchtem Metall. Dies kann sowohl durch private Haushalte als auch durch Unternehmen oder spezialisierte Sammelstellen erfolgen. Metalle können aus verschiedenen Quellen stammen: Altmetall, Schrott, Verpackungen, Elektrogeräte und mehr.

Sortierung: Nach der Sammlung werden die Metalle sortiert. Dieser Schritt ist entscheidend, da unterschiedliche Metalle unterschiedliche Recyclingprozesse erfordern. Die Sortierung kann manuell oder durch automatisierte Maschinen erfolgen.

Zerkleinerung und Aufbereitung: Die sortierten Metalle werden dann durch Schneiden und Schreddern zerkleinert und aufbereitet.

Schmelzen: Die aufbereiteten Metallstücke werden in einem Schmelzofen oder einer Schmelzanlage erhitzt, um sie zu schmelzen. Der Schmelzprozess verwandelt das Metall in flüssiges Metall, welches als Rohmaterial für die Herstellung neuer Produkte verwendet wird.

Raffination und Legierungsbildung (optional): Bei Bedarf können bestimmte Metalle einer Raffinations- oder Legierungsbehandlung unterzogen werden. Dies ist besonders relevant, wenn hochwertige Metalllegierungen benötigt werden. Der Raffinationsprozess entfernt Verunreinigungen, während die Legierungsbildung die Kombination verschiedener Metalle ermöglicht, um gewisse Eigenschaften zu erreichen.

Formgebung und Herstellung neuer Produkte: Nach dem Schmelzen und eventueller weiterer Bearbeitung werden die Metalle in die gewünschte Form gebracht, um daraus wiederum neue Produkte herzustellen. Dies können z.B. Baustahl, Aluminiumbleche, Kupferrohre oder andere Metallprodukte sein.

Vertrieb und Verwendung: Die neuen Metallprodukte werden schliesslich auf den Markt gebracht und in verschiedenen Branchen verwendet, sei es im Bauwesen, in der Automobilindustrie, für Elektrogeräte oder in anderen Anwendungen.

Dieser Kreislauf kann sich mehrmals wiederholen, da Metalle oft endlos recycelbar sind, ohne an Qualität zu verlieren. Das Metallrecycling trägt somit wesentlich zur Ressourceneffizienz, Energieeinsparung und Umweltschonung bei.

So einfach ist es dann doch nicht…

Klingt fast so, als wäre Metallrecycling ganz einfach. So einfach ist es tatsächlich aber nicht. Der Prozess durchläuft während des ganzen Zyklus immer wieder Problemfelder:

  • Mischung von Metallen: In vielen Fällen werden Metalle in Produkten verwendet, die aus mehreren verschiedenen Metallen bestehen. Das Trennen und Sortieren wird so zur Herausforderung, da jede Art von Metall unterschiedliche Eigenschaften hat.
  • Kontamination: Metalle können durch Fremdstoffe kontaminiert werden, die während des Gebrauchs oder der Entsorgung in das Material gelangen. Dies kann die Qualität des recycelten Metalls beeinträchtigen.
  • Verschmutzung: Bei der Metallgewinnung und -verarbeitung können Chemikalien und andere Umweltverschmutzungen entstehen. Die ordnungsgemässe Handhabung dieser Rückstände ist entscheidend, um Umweltauswirkungen zu minimieren.
  • Energieverbrauch: Der Schmelzprozess erfordert beträchtliche Energiemengen. Die Auswahl von effizienten Recyclingmethoden und der Einsatz erneuerbarer Energien können dazu beitragen, den Energieverbrauch zu reduzieren.
  • Wirtschaftliche Faktoren: Der Markt für recycelte Metalle kann von den Preisen für Primärmetalle beeinflusst werden. Wenn die Preise für neues Metall niedrig sind, kann dies den Anreiz für das Recycling verringern.
  • Sammlung und Transport: Das effiziente Sammeln und Transportieren von Altmetallen zu den Recyclinganlagen kann logistische Herausforderungen mit sich bringen, insbesondere wenn die Sammlung von kleinen und verstreuten Quellen erfolgt.
  • Technologische Herausforderungen: Neue Technologien sind gefragt, um den Recyclingprozess zu optimieren und den Umgang mit komplexen Materialmischungen zu erleichtern. Dies ist ein niemals endender Prozess.
  • Bewusstseinsbildung und Sammlung: Die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bedeutung des Metallrecyclings und die korrekte Entsorgung von Altmetallen ist entscheidend. Eine effektive Sammlung von Altmetallen setzt voraus, dass die Bevölkerung ihre Abfälle richtig trennt und entsorgt.

Trotz dieser Herausforderungen ist das Metallrecycling eine wichtige Massnahme, um Ressourcen zu schonen, Energie zu sparen und Umweltauswirkungen zu reduzieren. Fortschritte in Technologien und eine verbesserte Infrastruktur können massgeblich dazu beitragen, diese Schwierigkeiten zu überwinden.

Fazit

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir unseren Teil zum Umweltschutz beitragen. Dieser Gedanken spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit wider und wird durch jeden einzelnen Mitarbeiter / jede einzelne Mitarbeiterin gelebt. 

In der Schweiz ist das umweltbewusste Denken zum Glück schon weit verbreitet. Dennoch erleben wir leider immer wieder, dass das Thema Recycling nach wie vor von vielen eher als Bürde und nicht als Segen angesehen wird. Die Verlockung, einfach alles in den gleichen Mülleimer zu werfen, ist nach wie vor gross. In einer hektischen Welt bleibt oft keine Zeit, sich über korrekte Entsorgung Gedanken zu machen. Dabei ist die Umsetzung von Recycling im privaten wie auch beruflichen Umfeld oft ganz einfach in den Alltag zu integrieren. Das Schöne beim Recyceln ist doch, dass jede/r einzelne dazu beitragen kann und dies nicht ein Thema ist, das «man ja sowieso nicht beeinflussen kann”. Und es fühlt sich doch gut an, etwas für unseren Planeten zu tun, oder nicht?

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen kleinen Einblick in unser grünes Herz geben. Und auch bei diesem Thema stehen wir bei Fragen oder Unklarheiten sehr gerne zur Verfügung.

Bis bald

Ihr Steiner Metallbau Team

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