13. Februar 2024

Die Steiner Metallbau trägt nicht nur im Logo grün

In einer Welt, die zunehmend von Umweltbewusstsein und nachhaltiger Entwicklung geprägt ist, spielt Recycling auch bei uns im Metallbau eine wichtige Rolle. Für uns bei der Steiner Metallbau ist es wichtig, dass wir diesen wichtigen Faktor in unserer täglichen Arbeit berücksichtigen und unseren wertvollen Teil dazu beitragen.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Recycling für uns bedeutet, wie wir es leben und auf welche Spezialisten wir als Unterstützung immer zählen dürfen.

Eine niemals endende Reise

Haben Sie vielleicht einen alten Wintergarten oder eine Verglasung zu Hause, welche ausgedient hat und entsorgt beziehungsweise ersetzt werden muss? Was passiert mit diesem Material? Hat es einfach ausgedient oder geht die Reise in einer anderen Form weiter? Was passiert mit dem ganzen Verpackungsmaterial? Und den ganzen Hilfsbaustoffen? Und wo entsorgen unsere Mitarbeiter/innen ihre ganzen PET-Flaschen?  Diesen und vielen weiteren Fragen gehen wir in diesem Artikel auf den Grund. 🤓

Lassen Sie sich von der Welt des Recyclings und des fortlaufenden Kreislaufes der Wiederverwendung verzaubern. 

Bevor wir uns der praktischen Umsetzung des Recyclings bei der Steiner Metallbau widmen, werfen wir einen Blick auf die diversen Aspekte, welche dieses Thema mit sich bringt. Warum ist Recycling, gerade auch im Metallbau, so wichtig? Und was gibt es zu beachten?

  • Ressourcenschonung: Durch Recycling werden natürliche Ressourcen geschont. Die Wiederverwendung von Materialien reduziert die Notwendigkeit, neue Rohstoffe abzubauen, was den Druck auf die betroffenen Ökosysteme verringert und die Umweltauswirkungen minimiert.
  • Vermeidung von Umweltverschmutzung: Die ordnungsgemässe Entsorgung und Wiederverwertung von Abfällen trägt dazu bei, Umweltverschmutzung zu reduzieren, sei es durch Giftstoffe in Deponien oder durch unsachgemäss entsorgte Abfälle in Gewässern
  • Wirtschaftliche Vorteile: Die Recyclingindustrie schafft Arbeitsplätze und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Durch die Schaffung neuer Märkte für recycelte Materialien entstehen Möglichkeiten für innovative Geschäftsmodelle und Investitionen.
  • Bewusstseinsbildung und Umweltverantwortung: Recycling fördert das Bewusstsein für Umweltprobleme und trägt zur Entwicklung einer umweltbewussten Gesellschaft bei. Es ermutigt Menschen, ihre Konsumgewohnheiten zu überdenken und umweltfreundlichere Entscheidungen zu treffen.
  • Energieeffizienz: Die Herstellung von Produkten aus recycelten Materialien erfordert oft weniger Energie im Vergleich zur Herstellung aus Primärrohstoffen. Das spart Energie und trägt zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei. 
  • Kreislaufwirtschaft fördern: Recycling ist ein wesentlicher Bestandteil der Kreislaufwirtschaft. Indem Materialien wiederverwertet und in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden, wird eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen gefördert und Abfall minimiert. 
  • Gesetzliche Anforderungen berücksichtigen: Recycling ist nicht freiwillig. Es gibt in der Schweiz Gesetze und Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Hierzu finden Sie viele interessante Informationen auf der Seite des Bundesamtes für Umwelt BAFU.

Ein paar Herausforderungen gibt es zu meistern

Hinzu kommen zahlreiche Herausforderungen, die wir nur stichwortartig auflisten. Auf der Homepage von Swiss Recycle finden Sie hierzu weiterführende Informationen. Spannend ist hier noch zu erwähnen, dass am 26. Januar 2024 der jährliche Recyclingkongress in Biel stattgefunden hat:

  • Qualität der Recyclingmaterialien
  • Sortierung und Trennung
  • Technologische Herausforderungen
  • Transport und Logistik
  • Wirtschaftliche Faktoren
  • Bewusstseinsbildung und Akzeptanz
  • Normen und Standards
  • Investitionskosten

Hier ein tolles Kurzvideo zum Thema Plastik-Recycling. Dieses Kurzvideo zeigt einfach und verständlich auf, warum Recycling von Kunststoffen aus Haushalten wichtig ist.

Bring Plastic back!

Praktische Umsetzung – die Steiner Metallbau trägt nicht nur im Logo grün 🪴♻️

Kommen wir zur praktischen Umsetzung. Wie gehen wir bei der Steiner Metallbau mit dem Thema Recycling um? Welche Materialien sammeln wir und wo entstehen Kollaborationen mit anderen Betrieben? 

Bei uns beginnt Recycling schon im Büro. Altpapier, welches nur auf einer Seite bedruckt ist, dient uns oft noch als Notiz- und “Sudelpapier”. Dies ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht interessant für uns, es schont ganz nebenbei auch die Umwelt. 

Die Papier- und Kartonsammlung ist in der Schweiz einfach und bequem. Sammeln, bündeln und am richtigen Tag vor die Türe legen. Voilà, das ist schon alles. Klar, dass wir da schon seit vielen Jahren tatkräftig mitmachen. 

Auch PET-Sammeln ist bei uns in der Schweiz keine Hexerei. Sammelsäcke kriegt man, je nach Anbieter, sogar gratis oder zumindest sehr günstig. Auf der Homepage der Non-Profit-Organisation PET-Recycling können Sie Säcke und Sammelbehälter online bestellen. Gratis Sammelstellen gibt es an jeder Ecke. Falls Sie keine kennen, unter diesem Link finden Sie alle öffentlich zugänglichen Sammelstellen in der Schweiz. 

Bei uns hängt seit Jahr und Tag ein PET-Sack in der Werkstatt und wird rege genutzt.

Natürlich werden auch alle Batterien gesammelt und an einem der vielen Sammelstellen entsorgt. 

Recyling beginnt schon beim Wareneinkauf

Schon beim Einkauf von Materialien schauen wir darauf, dass die Lieferanten ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein mitbringen. Auch wenn wir so manchmal tiefer in die Tasche greifen müssen (so ein ökologisches Denken ist leider nicht ganz gratis). Uns ist es wichtig, dass sich der umweltbewusste Gedanken bei uns von A bis Z wie ein roter Faden durchzieht. Ein gutes Beispiel für so einen Lieferanten ist Debrunner Koenig Gruppe (dkg.ch) oder aber auch Kiener + Wittlin AG, die diesen Gedanken in ihrem Leitbild definiert haben.

Vom Büro zur Montage

Die grösste Menge an Abfall entsteht bei uns bei den Montagen, da die schweren Bauteile bei der Lieferung entsprechend geschützt werden müssen. Aber auch da legen wir sehr viel Wert auf fachmännische Entsorgung, damit all diese Materialien nicht einfach in der Kehrichtverbrennungsanlage landen, sondern recycelt werden. Damit die Entsorgung für unsere Mitarbeiter/innen so einfach wie möglich gestaltet wird, haben wir in und um die Werkstatt Sammelstellen für alle möglichen Materialien platziert.

Dazu gehören:

  • Mulden für nicht brennbare und brennbare Materialien
  • Plastik
  • Metall
  • Glas
  • Elektrogeräte / Elektroschrott

Brennbare Materialien werden bequem wöchentlich von der Müllabfuhr entsorgt. Grosse, sperrige Gegenstände sammeln wir und bringen diese in die Kebag. Metall und Elektrogeräte bringen wir zur Almeta.

Eine lagjährige und nachhaltige Zusammenarbeit

Ganz speziell wollen wir hier die langjährige und enge Zusammenarbeit mit der Firma Neuenschwander AG hervorheben. Ein sympathischer Familienbetrieb aus unserer Region, der bereits seit 1952 erfolgreich im Bereich Mulden-Service, Entsorgung und Transport tätig ist. Bei Neuenschwander AG können wir nicht nur Mulden in passender Grösse für nicht brennbare Abfälle beziehen, bei ihnen werden wir auch unseren ganzen Plastikabfall und das Verpackungsmaterial unkompliziert los. Mit Neuenschwander AG haben wir einen Partner an der Seite, der uns stets mit Rat und Tat beim Thema Recycling zur Seite steht.

Mit Spiel und Spass zum Recycling-Experten

Brummt Ihnen inzwischen auch der Schädel von den verschiedenen Abfällen und wo man was wie hinbringen sollte? Da können wir eventuell Abhilfe schaffen. Es gibt da nämlich eine ganz tolle Recycling App, wo sämtliche Sammelstellen jederzeit auf dem Handy oder PC abrufbar sind. Sie haben diese App noch nicht? Dann gleich die Recycling Map Homepage besuchen und die App herunterladen. Diese App ist total praktisch, am besten probieren Sie es gleich mal aus. Die App kann ohne Registrierung genützt werden. 😎

Die App liefert nicht nur Informationen zu Sammelstellen in Ihrer Region, sie bietet auch ein sehr unterhaltsames Quiz, bei dem man seinen Wissensstand prüfen und sich neues Wissen aneignen kann. Und das alles komplett kostenlos. So macht Recyceln gleich noch viel mehr Spass 🪴💪

Und auch Instagram bietet Unterhaltung, was das Thema Recycling angeht. Reinschauen lohnt sich. 🌞

Herausforderungen und Lösungsansätze

Die Entsorgungs- und Recyclingprozesse haben wir für uns so gestaltet, dass es kaum zu grösseren Herausforderungen im Alltag kommt. Wenn, dann liegt es doch eher an der Bequemlichkeit. Wer kennt es nicht? Einfach alles ohne Überlegen in den Müll zu werfen ist doch so viel einfacher, als sich die Mühe des Mülltrennens zu machen. 

Durch das ganze Verpackungsmaterial, welches bei uns anfällt, werden wir täglich daran erinnert, wie viel Abfall doch so ganz beiläufig entsteht. Umso wichtiger ist die konsequente Umsetzung eines internen Entsorgungsprozesses, an den sich alle Mitarbeitenden halten.  Uns ist es wichtig, dass wir den produzierten Abfall so entsorgen, dass die Umwelt möglichst wenig belastet wird. Auch wenn es etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, beim Recyceln stehen das langfristige Denken und der Umweltgedanke im Vordergrund. So tragen wir nicht nur im Herzen, sondern auch im Logo der Steiner Metallbau grün. 🪴😎

Ein kleiner Exkurs in das Thema Metallrecycling

In diesem Artikel sprechen wir über alle Materialien, die bei der Steiner Metallbau entsorgt und recycelt werden. Da unser Hauptmaterial Metall ist, wollen wir diesen Aspekt hier noch etwas ausführlicher behandeln. Zumal es ja auch ein sehr interessantes Themengebiet ist. 🤓

Metallrecycling umfasst verschiedene Schritte, um aus gebrauchten Metallprodukten wiederverwertbare Materialien zu gewinnen:

Sammlung: Der erste Schritt ist die Sammlung von gebrauchtem Metall. Dies kann sowohl durch private Haushalte als auch durch Unternehmen oder spezialisierte Sammelstellen erfolgen. Metalle können aus verschiedenen Quellen stammen: Altmetall, Schrott, Verpackungen, Elektrogeräte und mehr.

Sortierung: Nach der Sammlung werden die Metalle sortiert. Dieser Schritt ist entscheidend, da unterschiedliche Metalle unterschiedliche Recyclingprozesse erfordern. Die Sortierung kann manuell oder durch automatisierte Maschinen erfolgen.

Zerkleinerung und Aufbereitung: Die sortierten Metalle werden dann durch Schneiden und Schreddern zerkleinert und aufbereitet.

Schmelzen: Die aufbereiteten Metallstücke werden in einem Schmelzofen oder einer Schmelzanlage erhitzt, um sie zu schmelzen. Der Schmelzprozess verwandelt das Metall in flüssiges Metall, welches als Rohmaterial für die Herstellung neuer Produkte verwendet wird.

Raffination und Legierungsbildung (optional): Bei Bedarf können bestimmte Metalle einer Raffinations- oder Legierungsbehandlung unterzogen werden. Dies ist besonders relevant, wenn hochwertige Metalllegierungen benötigt werden. Der Raffinationsprozess entfernt Verunreinigungen, während die Legierungsbildung die Kombination verschiedener Metalle ermöglicht, um gewisse Eigenschaften zu erreichen.

Formgebung und Herstellung neuer Produkte: Nach dem Schmelzen und eventueller weiterer Bearbeitung werden die Metalle in die gewünschte Form gebracht, um daraus wiederum neue Produkte herzustellen. Dies können z.B. Baustahl, Aluminiumbleche, Kupferrohre oder andere Metallprodukte sein.

Vertrieb und Verwendung: Die neuen Metallprodukte werden schliesslich auf den Markt gebracht und in verschiedenen Branchen verwendet, sei es im Bauwesen, in der Automobilindustrie, für Elektrogeräte oder in anderen Anwendungen.

Dieser Kreislauf kann sich mehrmals wiederholen, da Metalle oft endlos recycelbar sind, ohne an Qualität zu verlieren. Das Metallrecycling trägt somit wesentlich zur Ressourceneffizienz, Energieeinsparung und Umweltschonung bei.

So einfach ist es dann doch nicht…

Klingt fast so, als wäre Metallrecycling ganz einfach. So einfach ist es tatsächlich aber nicht. Der Prozess durchläuft während des ganzen Zyklus immer wieder Problemfelder:

  • Mischung von Metallen: In vielen Fällen werden Metalle in Produkten verwendet, die aus mehreren verschiedenen Metallen bestehen. Das Trennen und Sortieren wird so zur Herausforderung, da jede Art von Metall unterschiedliche Eigenschaften hat.
  • Kontamination: Metalle können durch Fremdstoffe kontaminiert werden, die während des Gebrauchs oder der Entsorgung in das Material gelangen. Dies kann die Qualität des recycelten Metalls beeinträchtigen.
  • Verschmutzung: Bei der Metallgewinnung und -verarbeitung können Chemikalien und andere Umweltverschmutzungen entstehen. Die ordnungsgemässe Handhabung dieser Rückstände ist entscheidend, um Umweltauswirkungen zu minimieren.
  • Energieverbrauch: Der Schmelzprozess erfordert beträchtliche Energiemengen. Die Auswahl von effizienten Recyclingmethoden und der Einsatz erneuerbarer Energien können dazu beitragen, den Energieverbrauch zu reduzieren.
  • Wirtschaftliche Faktoren: Der Markt für recycelte Metalle kann von den Preisen für Primärmetalle beeinflusst werden. Wenn die Preise für neues Metall niedrig sind, kann dies den Anreiz für das Recycling verringern.
  • Sammlung und Transport: Das effiziente Sammeln und Transportieren von Altmetallen zu den Recyclinganlagen kann logistische Herausforderungen mit sich bringen, insbesondere wenn die Sammlung von kleinen und verstreuten Quellen erfolgt.
  • Technologische Herausforderungen: Neue Technologien sind gefragt, um den Recyclingprozess zu optimieren und den Umgang mit komplexen Materialmischungen zu erleichtern. Dies ist ein niemals endender Prozess.
  • Bewusstseinsbildung und Sammlung: Die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bedeutung des Metallrecyclings und die korrekte Entsorgung von Altmetallen ist entscheidend. Eine effektive Sammlung von Altmetallen setzt voraus, dass die Bevölkerung ihre Abfälle richtig trennt und entsorgt.

Trotz dieser Herausforderungen ist das Metallrecycling eine wichtige Massnahme, um Ressourcen zu schonen, Energie zu sparen und Umweltauswirkungen zu reduzieren. Fortschritte in Technologien und eine verbesserte Infrastruktur können massgeblich dazu beitragen, diese Schwierigkeiten zu überwinden.

Fazit

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir unseren Teil zum Umweltschutz beitragen. Dieser Gedanken spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit wider und wird durch jeden einzelnen Mitarbeiter / jede einzelne Mitarbeiterin gelebt. 

In der Schweiz ist das umweltbewusste Denken zum Glück schon weit verbreitet. Dennoch erleben wir leider immer wieder, dass das Thema Recycling nach wie vor von vielen eher als Bürde und nicht als Segen angesehen wird. Die Verlockung, einfach alles in den gleichen Mülleimer zu werfen, ist nach wie vor gross. In einer hektischen Welt bleibt oft keine Zeit, sich über korrekte Entsorgung Gedanken zu machen. Dabei ist die Umsetzung von Recycling im privaten wie auch beruflichen Umfeld oft ganz einfach in den Alltag zu integrieren. Das Schöne beim Recyceln ist doch, dass jede/r einzelne dazu beitragen kann und dies nicht ein Thema ist, das «man ja sowieso nicht beeinflussen kann”. Und es fühlt sich doch gut an, etwas für unseren Planeten zu tun, oder nicht?

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen kleinen Einblick in unser grünes Herz geben. Und auch bei diesem Thema stehen wir bei Fragen oder Unklarheiten sehr gerne zur Verfügung.

Bis bald

Ihr Steiner Metallbau Team

Winterblues Adieu

Oft denken wir beim Thema Garten, Wintergarten oder Pergola an die warmen Sommermonate und die vielen tollen Grillfeste, die wir mit Familie und Freunden feiern. Dabei vergessen wir schnell, dass der Wintergarten uns auch im Winter viel Freude bereiten kann, man muss nur wissen wie. Und diesem WIE gehen wir in diesem Artikel auf die Spur. 🙂 Sagen Sie dem Winterblues dank Ihrer eigenen Wintergarten-Oase Adieu.

Ob Sie es glauben oder nicht, aber in der kalten Jahreszeit entfaltet der Wintergarten eine ganz besondere Magie. Stellen Sie es sich vor dem inneren Auge bildlich vor: Draussen herrscht eisige Kälte, während im Inneren Ihres gläsernen Mini-Palasts eine behagliche Atmosphäre zum Verweilen einlädt. Von der Flucht vor der Kälte bis hin zu inspirierenden Naturerlebnissen – der Wintergarten wird zum stillen Komplizen für all jene, die die frostige Jahreszeit in vollen Zügen geniessen möchten.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Was sollten Sie bei der Benützung des Wintergartens im Winter beachten → Wie wirken Sie zum Beispiel dem nervigen Anlaufen der Scheiben entgegen
  • Wie können Sie es sich in der Winterzeit gemütlich einrichten
  • Welche Pflanzen eignen sich am besten 
  • Und noch viele weitere Tipps und Tricks, um sich eine schöne Wintergarten-Oase im Winter zu gestalten

Worauf sollte man im Winter besonders achten

  1. Isolierung und Wärmedämmung: Um unnötige Energieverluste zu minimieren, empfehlen wir, Fenstern, Türen und Wänden ab und an zu kontrollieren. Lassen Sie undichte Stellen am besten gleich reparieren.
  2. Belüftung und Kondensation: Dieser Punkt ist sehr wichtig und wird oft vernachlässigt, was zu sehr unangenehmen Folgen, wie zum Beispiel Schimmelbildung führen kann. Warum kommt es überhaupt so weit? Was sind Hauptgründe dafür? Grosse Temperaturunterschiede zwischen Innen und Aussen, schlechte Isolation, mangelnde Belüftung, hohe Luftfeuchtigkeit und die aktuelle Wetterlage. Achten Sie auf eine ausreichende Belüftung, so dass Kondensation und Feuchtigkeitsbildung verhindert wird. Nutzen Sie, falls vorhanden, eine Lüftungsanlage und/oder Entfeuchter, um das Entweichen der Wärme auf ein Minimum zu reduzieren. Auch ein heisser Tipp, den nur wenige kennen, ist das Anbringen von Thermovorhängen. Sie helfen dabei, den Wärmeverlust zu minimieren und die Temperatur im Wintergarten zu stabilisieren. Überprüfen Sie ggf. auch die Wahl der Pflanzen. Einige Pflanzen neigen dazu, mehr Feuchtigkeit abzugeben als andere. Für die einfachere Überwachung des Feuchtigkeitsgehalts empfiehlt sich ggf. der Einsatz eines Feuchtigkeitsmessers. Sollten Sie trotz all diesen Massnahmen immer noch Probleme mit der Feuchtigkeit haben, dann melden Sie sich gerne bei uns. Wir beraten Sie sehr gerne. 🌞
  3. Heizsysteme effizient nutzen: Verwenden Sie Heizsysteme effizient und bedarfsgerecht, um unnötig hohe Energiekosten zu verhindern. Hier könnten Ihnen programmierbare Thermostate helfen, die Temperatur automatisch zu regulieren und stabil zu halten.
  4. Möbel- und Textilpflege: Schützen Sie Möbel und Textilien vor Feuchtigkeit und Kälte, um ihre Lebensdauer zu verlängern.
  5. Sicherheitsaspekte: Stellen Sie sicher, dass Wege und Treppen im und um den Wintergarten rutschfest sind.
  6. Regelmässige Reinigung: Saubere Fenster gewährleisten die maximale Lichtdurchlässigkeit, die wir im Winter so dringend benötigen. Befreien Sie den Aussenbereich, gerade nach der laubreichen Zeit im Herbst, von Blättern, Schmutz und anderen Verunreinigungen.
  7. Technische Geräte überprüfen: Die kalte Jahreszeit kann Materialien und technische Einrichtung ganz schön strapazieren. Wir empfehlen Ihnen deshalb, diese regelmässig zu prüfen und kontrollieren.

Tipps und Tricks

So weit, so gut, so theoretisch. Kommen wir nun zum spannenden Teil der konkreten Umsetzung. Untenstehend haben wir ein paar Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt. 😎

  1. Schaffen Sie sich winterliche Gemütlichkeit:
    • Gestalten Sie den Wintergarten mit robusten Möbeln, weichen Decken und gemütlichen Kissen. 
    • Platzieren Sie Sitzgelegenheiten in der Nähe von Wärmequellen oder Heizsystemen, so kann man auch bei winterlichen Temperaturen ohne Zähneklappern im Wintergarten sitzen.
    • Sorgen Sie dafür, dass Sie von den Sitzgelegenheiten möglichst freie Sicht nach draussen haben. In der kalten Jahreszeit können wir jede Minute Tageslicht noch so gut gebrauchen.
    • Decken, Kissen, Schafsfell und warme Textilien schaffen auf einfachste Art und Weise eine gemütliche Atmosphäre.
  2. Heizelemente:
    • Um den Aufenthalt im Wintergarten so angenehm wie möglich zu gestalten, lohnt es sich, in eine effiziente Heizmöglichkeit zu investieren, die den Raum angenehm warm hält. Hier können beheizbare Fussböden, Heizstrahler, Radiatoren oder Teppiche gute Optionen sein, um kalte Füsse zu vermeiden.
    • Nutzen Sie beheizbare Möbel oder Wärmelampen für zusätzliche Wärme.
    • Setzen Sie smarte Thermostate ein, um die Temperatur im Wintergarten automatisch zu regeln.
  3. Die natürliche Wärmekraft der Sonne nutzen:
    • Wer im Winter an einem schönen sonnigen Tag schon mal in einem Wintergarten oder Glashaus war, weiss, wie schnell sich so ein Raum aufheizen kann. Diese Wärme lässt sich perfekt nutzen, um nicht nur den Wintergarten warmzuhalten, sondern gleich das ganze Haus zu erwärmen. Öffnen Sie also bei sonnigem Wetter den Wintergarten zum Haus hin und lassen Sie die wohlige Wärme in Ihr Haus. Diese Wärme tut Körper und Seele besonders gut 🌞
    • Falls Sie noch keine Sonnenkollektoren nutzen, dann könnte dies ein heisser Tipp für Sie sein. Prüfen Sie die Möglichkeit, Sonnenkollektoren bei Ihnen zu installieren, so dass Sie die Solarenergie für die Beheizung nutzen können.
  4. Isolation verbessern:
    • Investieren Sie in hochwertige Fenster und Türen, um die Isolierung zu optimieren.
    • Schwere Vorhänge oder Thermorollos können helfen, die Wärme im Wintergarten zu halten.
  5. Pflanzenauswahl für den Winter:
    • Wählen Sie winterharte Pflanzen, die auch bei niedrigen Temperaturen gedeihen. 
    • Dekorative Winterpflanzen können eine festliche Atmosphäre schaffen. Es gibt auch viele winterharte Kräuter. So können Sie auch im Winter frische Kräuter für Ihre Küche ernten und Gartenarbeit tut auch im Winter der Seele gut 😊
    • Zu diesem Thema finden Sie weiter unten noch einen ganzen Abschnitt mit hilfreichen Informationen. 🪴
  6. Winterliche Dekoration:
    • Dekorieren Sie den Wintergarten mit winterlichen Elementen, wie Weihnachtsdekoration, Lichterketten oder Kerzen. Am besten schauen Sie sich zu diesem Thema unseren Artikel “Weihnachtliche Idylle im Wintergarten” an. 
    • Schaffen Sie eine festliche Stimmung mit saisonalen Accessoires.
  7. Beleuchtung für Atmosphäre:
    • Setzen Sie auf warme Beleuchtung, wie zum Beispiel LED-Kerzen, Stehleuchten oder Lichterketten.
    • Dimmbare Lichtquellen ermöglichen es Ihnen, die Atmosphäre zu variieren und dem Tageslicht entsprechend anzupassen. 
  8. Winterliche Aktivitäten:
    • Richten Sie sich eine gemütliche Leseecke, einen Bastelbereich oder einen Ort für winterliche Hobbys ein.
    • Nutzen Sie den Raum für Spieleabende, Filmabende oder gesellige Treffen mit Freunden.
  9. Chli stinke muess es – mit Raclette, Fondue und Glühwein gegen den Winterblues:
    • Schaffen Sie einen Essbereich im Wintergarten und geniessen Sie winterliche Mahlzeiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem gemütlichen Fondue oder Raclette? Dies ist automatisch auch eine Wärmequelle und der nachhaltige Geruch bleibt auch draussen und verteilt sich nicht unangenehm im ganzen Haus. So ein Fondue-Abend im winterlichen Wintergarten mit Freunden oder Familie kann zum unvergesslichen Erlebnis werden. Runden Sie das ganze mit einem heissen Getränk wie Tee, Kaffee oder Glühwein ab.

Mit Grün gegen den Winterblues

Werfen wir einen Blick auf die grosse Auswahl an Pflanzen, die Ihre winterliche Oase noch gemütlicher gestalten. Untenstehend finden Sie einen Auszug, diese Liste ist natürlich nicht abschliessend zu verstehen und vielleicht kennen Sie ja noch ein paar andere winterharte Pflanzen. 😉

  1. Immergrüne Kübelpflanzen:
    • Zwerg-Nadelbäume (z.B., Zwerg-Kiefern oder Zwerg-Wacholder): Diese können dem Wintergarten das ganze Jahr über Struktur verleihen.
    • Immergrüne Heckenpflanzen (z.B., Buchsbaum): In Töpfen gepflanzt, überstehen sie den Winter im Wintergarten ohne Probleme.
  2. Ziergräser:
    • Federborstengras (Stipa): Diese Gräser sind winterhart und verleihen dem Wintergarten eine elegante Note.
    • Chinaschilf (Miscanthus): Ist eine elegante und vielseitige Zierpflanze, die durch ihre anmutigen, federartigen Blütenstände und ihre aufrechte Wuchsform besticht. Dieses winterharte Ziergras eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Töpfen im Wintergarten.
  3. Winterblühende Blumen:
    • Christrosen (Helleborus): Diese winterharten Stauden blühen bereits im Winter und bringen Frische in den Garten.
    • Schneeglöckchen (Galanthus): Auch diese Blumen blühen bereits früh im Jahr und sind dafür bekannt, den Frühling anzukündigen. 
    • Winterjasmin: Ein immergrüner Strauch mit gelben Blüten im Winter. 
    • Schneeball (Viburnum): Einige Sorten blühen im Winter. Sie sind sehr anpassungsfähig und pflegeleicht.
  4. Immergrüne Kletterpflanzen:
    • Efeu (Hedera): Ein robustes, immergrünes Klettergewächs, das den Wintergarten das ganze Jahr über grün hält.
    • Zwerg-Winterclematis (Clematis cirrhosa): Diese charmante Kletterpflanze blüht im Winter und ist sehr pflegeleicht. Diese immergrüne Clematis-Art ist besonders für ihre zarten, glockenförmigen Blüten bekannt, die von Dezember bis März erscheinen und somit in der kalten Jahreszeit eine willkommene Farbenpracht bringen.
  5. Winterharte Ziersträucher:
    • Winterschneeball (Viburnum bodnantense): Der Winterschneeball beeindruckt mit seinen duftenden, rosa bis purpurfarbenen Blüten, die von Dezember bis März erscheinen.
    • Winterjasmin (Jasminum nudiflorum): Ein immergrüner Strauch mit gelben Blüten im Winter. Die intensiv gelben Blüten erscheinen bereits ab Dezember und setzen sich bis in den März hinein fort, wodurch der Strauch eine bemerkenswerte Farbenpracht in die winterliche Umgebung bringt.
  6. Nadelbäume und Koniferen:
    • Zwergkiefern (Pinus mugo): Kompakte Kiefern, die das ganze Jahr über grün bleiben. Die Zwergkiefer, auch als Bergkiefer oder Bergkiefer-Zwergform bekannt, ist ein faszinierender und äusserst dekorativer Nadelbaum. Sie ist ideal als Akzentpflanzen in Töpfen.
  7. Passend zu Weihnachten
    • Weihnachtssterne 
  8. Kräuter:
    • Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
    • Thymian (Thymus)
    • Salbei (Salvia officinalis): 
    • Lavendel (Lavandula)
    • Petersilie (Petroselinum crispum)
    • Schnittlauch (Allium schoenoprasum)
    • Borretsch (Borago officinalis)
    • Oregano (Origanum vulgare)
    • Kerbel (Anthriscus cerefolium)
    • Ysop (Hyssopus officinalis)
  9. Zierpflanzen
    • Zierkohl (Brassica oleracea var. acephala): Im Herbst neigen viele Zierkohlsorten dazu, ihre Farben zu intensivieren, und die Blätter können eine besonders lebendige Note hervorbringen. Zierkohl ist pflegeleicht und überzeugt durch seine kühle Wettertoleranz
    • Der Zierpfeffer (Capsicum annuum) ist eine dekorative Pflanze, die wegen ihrer auffälligen Früchte und ihres kompakten Wuchses geschätzt wird. Besonders im Herbst, wenn die Früchte ihre volle Farbintensität erreichen, wird der Zierpfeffer zu einem ganz besonderen Blickfang.

Die wichtigsten Punkte für die Winterzeit auf einen Blick

  • Sonnenenergie nutzen: Die Wärme der Sonne tut Körper und Seele gut und sie lässt sich ideal zum Beheizen von Wintergarten und Haus nutzen. Sie steht leider nicht immer zur Verfügung, dafür ist sie gratis 😊
  • Der Wintergarten bietet Ihren Pflanzen einen schönen Überwinterungsplatz
  • Gegen den Winterblues hilft viel Tageslicht. Dafür eignet sich Ihr gläserner Palast doch ideal. 
  • Bei Schnee und Eis sollten Sie den Sicherheitsaspekt nicht vergessen. Es kann sonst schnell mal rutschig werden.

Wir hoffen, wir konnten Sie mit diesem Artikel inspirieren. Und vergessen Sie nicht: So ein ganz persönlicher ist die beste Medizin gegen den hartnäckigen Winterblues. 🥳

Weihnachtliche Idylle im Wintergarten

Mit dem Einzug der kalten Jahreszeit verwandelt sich der Wintergarten in einen gemütlichen Rückzugsort, der durch eine festliche Atmosphäre noch mehr an Charme gewinnt. Die richtige Weihnachtsdeko zaubert Jung und Alt ein Lächeln ins Gesicht und tut der Seele in der dunklen Jahreszeit gut. Von funkelnden Lichtern über traditionelle Elemente bis hin zu kreativen DIY-Ideen – in diesem Artikel entdecken Sie inspirierende Möglichkeiten, wie Sie Ihren Wintergarten in eine festliche Oase verwandeln können. Tauchen Sie ein in die zauberhafte Welt der Weihnachtsdekoration und lassen Sie sich von den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten für Ihren ganz persönlichen Wintergartenzauber inspirieren.

Weihnachtsdeko Trends 2023 – Das sollten Sie wissen💡

Um ganz ehrlich zu sein, mussten wir bei diesem Thema erst mal selber recherchieren und uns im Internet schlaumachen. Gibt es denn Jahr für Jahr so grosse Unterschiede? Muss es denn nicht einfach wie wild glitzern und um die Wette leuchten? Naja, mit Themen wie der Energiekrise und der Nachhaltigkeit, gibt es da schon das eine oder andere zu berücksichtigen:

  • Nachhaltige Dekoration: Umweltfreundliche Materialien und wiederverwendbare Dekorationen sind weiterhin im Trend. 
  • Naturmaterialien: Die Verwendung von Naturmaterialien wie Holz, Tannenzweigen, Zapfen und anderen Elementen aus der Natur bleibt beliebt. Dies schafft eine warme und gemütliche Atmosphäre.
  • Minimalistische Deko: Ein minimalistischer Ansatz mit schlichten, aber eleganten Dekorationen. 
  • Monochromatische Farbpaletten: Tolles Wort, aber was ist denn damit genau gemeint? Ein monochromes Farbschema oder eine monochromatische Farbpalette besteht an sich nur aus einer einzigen Farbe, die dann jedoch in unterschiedlichen Schattierungen oder Nuancen in Bezug auf Sättigung und Helligkeit auftritt. 
  • Retro- und Vintage-Elemente: Nostalgische Elemente aus vergangenen Jahrzehnten, wie Vintage-Christbaumschmuck oder Retro-Muster, sind in der Weihnachtsdekoration gerne gesehen.
  • Personalisierte Dekoration: Individuelle und personalisierte Dekorationen, sei es durch selbstgemachte Elemente, individuelle Ornamente oder personalisierte Geschenke, sind immer beliebt.

So, nun kommen wir endlich zu den neusten Weihnachtsdeko Trends 2023 🎄

  • Trend #1: Ganz weit vorne im Trend liegen die süssen Lichthäuser und Miniatur-Weihnachtsbäume aus Papier. Die schlichten Dekostücke können Sie bei vielen Anbietern im Internet kaufen. Die Miniatur-Weihnachtsbäume aus Papier könnten Sie aber auch ganz einfach, vielleicht ja sogar zusammen mit Ihren Kindern, selber machen. Hierzu gibt es ganz viele Anleitungen und YouTube-Videos im Internet. Geben Sie in der Googel Suche einfach “Miniatur-Weihnachtsbäume aus Papier selber machen” ein und legen Sie los. Basteln macht nicht nur Gross und Klein Spass, es vertreibt auch noch Kummer und Sorgen in der dunklen Jahreszeit 🙂 
  • Trend #2 – Puristische Adventskränze und Deko: Haben Sie sich auch gerade gefragt, was um Himmels willen das jetzt schon wieder sein soll? Ja? Damit stehen Sie nicht alleine da, wir auch nicht. Kurz zusammengefasst heisst dieser Trend: Weniger ist mehr. Weniger bedeutet hier aber nicht, dass hier nicht geschmückt wird. Vielmehr geht es bei diesem Trend um eine möglichst natürliche, unaufgeregte Dekoration. Deko und Adventskranz ohne viel Bling-Bling, dafür mit Extra-Grün und passenden Kerzen in Erdtönen.
  • Trend #3 – Kombination aus Dunkelrot und Kiefergrün: Sie mögen traditionelle Farben? Dann ist dieser Trend genau das richtige für Sie. Rot und Grün sind seit vielen Jahren beliebte Weihnachtsfarben und auch dieses Jahr liegen Sie mit dieser Wahl absolut im Trend. Sie wollen mal was Neues, kreatives wage? Wie wäre es mit dunkleren Versionen wie Burgunderrot, Kirschrot, Karminrot, Lila und Granat, die von einer unwiderstehlichen und tiefen Intensität strahlen. Sie passen perfekt zu Pinien- und Kiefergrün, einer satten Grün-Nuance voller Eleganz. Ist übrigens auch prima mit Trend #4 kombinierbar 😉
  • Trend #4 – Für die, die es glamourös mögen; Gold und Silber: Da sich dieser Trend ebenfalls seit Jahren hält, sind diese Farben bei den meisten in der Dekokiste zu finden. Dieser Trend kann wunderbar mit den restlichen Trends kombiniert werden. Als extra Hingucker bieten sich hier Kerzen sowie eingepackte Geschenke in Gold und Silber an.
  • Trend #5 und damit schliessen wir die Trendlawine – Schwarz und Weiss: Ja, nicht nur sprichwörtlich sehen wir zwischendurch alles Schwarz-Weiss, nun hat sich dieser Trend auch noch in die Weihnachtsdeko 2023 eingeschlichen. Für Sie undenkbar? Was, wenn ich Ihnen sage, dass dieser Trend Sie sprachlos machen könnte? Diese Kombination ist besonders schick und zeitlos und Sie werden bei Ihren Gästen durch Originalität punkten. Wie heisst es so schön? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt? Warum nicht dieses Jahr mal was Neues ausprobieren? 🤩

Do-it-yourself Weihnachtsdeko Ideen

Nach der kleinen Theorieeinheit geht es jetzt ans Umsetzen. Wo soll jetzt Schwarz und wann Rot und Leuchten soll es ja auch noch. Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengetragen. Vergessen Sie bei den ganzen Trends jedoch nie Ihren ganz eigenen Geschmack einfliessen zu lassen. Nur so werden Sie Ihre Deko auch richtig geniessen können 😊

  • Der Weihnachtsbaum: Wenn Sie genug Platz haben, darf dieser auf keinen Fall fehlen. Ob Plastik oder Echt, im Wintergarten geht beides. Da es im Wintergarten jedoch meist schön kühl ist, wäre hier natürlich ein echter Baum ein echtes Highlight. Schmücken Sie den Weihnachtsbaum mit Lichtern, Glaskugeln und Lametta, damit er von weitem schön glitzert. Verwenden Sie warmes Licht, welches dem Wintergarten ein wunderschönes Ambiente verleiht. Eine Zeitschaltuhr ist hier empfehlenswert, damit die Lichter automatisch ein- und ausschalten.
  • Lichterketten: Falls Sie keinen Platz für einen Weihnachtsbaum haben oder noch mehr Licht möchten, verwenden Sie am besten Lichterketten. Die Lichterketten können ganz einfach und mit wenig Aufwand um Pflanzen, Geländer und Gartenmöbel oder ans Fenster gehängt werden. Auch hier eignet sich natürlich eine Zeitschaltuhr 🙂
  • Kerzen: Da man Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen sollte, ist unsere Empfehlung die Verwendung von LED-Kerzen in dekorativen Haltern. Sie schaffen eine schöne Stimmung und können entweder als Alternative zu Weihnachtsbaum und Lichterketten oder als Ergänzung verwendet werden. Sie eignen sich auch besonders für die Tischdeko.
  • Fensterdekoration: Hängen Sie weihnachtliche Fensterdekorationen auf, wie zum Beispiel Fensterbilder, Girlanden oder festliche Vorhänge. Diese Akzente sieht man vor allem am Tag, dann, wenn die Lichterketten nicht brennen und runden die Deko perfekt ab. Zudem dienen sie gleichzeitig auch als Sichtschutz 😉 
  • Tischdekoration: Neben den LED-Kerzen empfehlen wir eine weihnachtliche Tischdecke. Da im Wintergarten raues Klima herrscht, empfiehlt sich hier ein robustes und strapazierfähiges Material. Verteilen Sie noch ein paar Tannenästchen, Tannenzapfen, Weihnachtskugeln und etwas Engelshaar auf dem Tisch. Zeitlos, natürlich und definitiv immer ein Hingucker. Zudem verleihen die Tannenäste dem Raum einen angenehmen Waldduft. Servietten, Geschirr und Besteck in weihnachtlichen Farben runden das Ganze ab.
  • Weihnachtliche Pflanzen: Tannenbaum, Äste und Zapfen haben wir ja schon in den vorangegangenen Punkten erwähnt. Des Weiteren eignen sich auch Mistelzweige oder Christrosen, um natürliche Akzente zu setzen. Diese Dekoelemente finden nicht nur auf dem Tisch Platz, sondern können auch mit Draht zusammengebunden und aufgehängt werden. Oder wie wäre es mit ein paar Zweigen, etwas Lametta und ein paar grossen Kugel am Boden? Evtl. gibt es ja eine Ecke, die noch etwas leer und undekoriert wirkt? 
  • Weihnachtliche Kissen und Decken: Tauschen Sie ganz einfach normale Kissen und Decken gegen weihnachtliche Varianten aus. Rote, grüne oder goldene Farbtöne passen gut zur festlichen Stimmung.
  • Weihnachtliche Figuren: Vergessen Sie nicht einen Platz für die allseits beliebten weihnachtliche Figuren, wie zum Beispiel Weihnachtsmänner, Rentiere oder Schneemänner, freizumachen. Über diese Figuren freut sich Gross und Klein, Jung und Alt 
  • Glasornamente: Hängen Sie glänzende Glasornamente in verschiedenen Formen und Farben auf, um das Licht zu reflektieren und eine festliche Note zu verleihen.
  • Adventskranz: Wie hiess hier der Trend für dieses Jahr schon wieder? Ach ja, puristischer Adventskranz. Da diese Adventskränze durch Natürlichkeit und Einfachheit bestechen, passen Sie zu jeder Deko und fügen sich unauffällig ein. Auch hier empfiehlt sich die Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz, Zweigen und Tannenzapfen.
  • Räucherstäbchen: Verwenden Sie Räucherstäbchen mit weihnachtlichen Aromen wie Zimt, Tanne oder Vanille, um den Raum mit festlichen Düften zu füllen. Die Räucherstäbchen sollten allerdings nur unter Aufsicht und mit Bedacht verwendet werden.

Worauf sollte man achten

Beim Dekorieren des Wintergartens gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten, um nicht nur eine stimmungsvolle, sondern auch eine sichere Atmosphäre zu schaffen. Wir haben für Sie ein paar Überlegungen zusammengetragen:

  • Auswahl der Materialien: Verwenden Sie winterfeste und wetterbeständige Materialien.
  • Sicherheit: Achten Sie darauf, dass die verwendeten Dekorationen sicher und brandfest sind, insbesondere wenn Sie Kerzen, Räucherstäbchen oder Lichterketten benutzen. Positionieren Sie sie so, dass sie keine Gefahr darstellen.
  • Stromversorgung: Überlegen Sie im Voraus, wie Sie Strom für Lichterketten oder elektrische Dekorationen bereitstellen können. Verwenden Sie gegebenenfalls Verlängerungskabel oder batteriebetriebene Alternativen.
  • Winterpflanzen: Nutzen Sie winterharte Pflanzen und Blumen, um eine natürliche und festliche Atmosphäre zu schaffen. Tannenzweige, Mistelzweige und winterblühende Pflanzen eignen sich bestens und verleihen dem Raum einen natürlichen angenehmen Duft.
  • Farbpalette: Wählen Sie eine Farbpalette, die gut zum bestehenden Farbschema Ihres Wintergartens passt. Klassische Weihnachtsfarben wie Rot, Grün, Gold und Silber sind beliebt, aber Sie können auch andere Farben wählen, die zu Ihrem ganz persönlichen Geschmack passen.
  • Überlegungen zur Grösse: Berücksichtigen Sie die Grösse Ihres Wintergartens bei der Auswahl der Dekorationen. Vermeiden Sie übermässig grosse Deko-Elemente, die den Raum überladen könnten.
  • Ein Hauch von Persönlichkeit: Fügen Sie persönliche Elemente wie selbstgemachte Dekorationen, Familienfotos oder Erbstücke hinzu, um eine individuelle Note zu schaffen.
  • Wartung: Stellen Sie sicher, dass die gewählten Dekorationen pflegeleicht sind und leicht gereinigt oder bei Bedarf repariert werden können.
  • Funktionalität: Beachten Sie die Funktionalität des Wintergartens. Wenn Sie den Raum auch im Winter aktiv nutzen wollen, sollte die Weihnachtsdeko die Nutzung nicht beeinträchtigen.

Nun sind Sie mit den neusten Informationen und Ideen ausgerüstet und bereit, Ihre ganz persönliche und festliche Wintergartenoase zu schaffen. Dieser soll nicht nur gemütlich und ansprechend, sondern auch sicher bezüglich der verwendeten Materialien und Technik sein.

Weihnachtsdeko Trends 2023

Das Steiner Metallbau Biberist AG Team wünscht Ihnen viel Spass beim Dekorieren und eine besinnliche Weihnachtszeit mit Ihren Liebsten. Wir freuen uns auf weitere tolle Projekte mit Ihnen im Jahr 2024 🎄🎅

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